Apr 012010
 

Seit der Veröffentlichung von EJB3.0 ist der Umgang mit Persistenz erheblich vereinfacht worden. Hintergrund ist die Verwendung sog. POJOs (Plain Old Java Object), die den Entwicklungsvorgang erheblich vereinfachen. Völlig in den Hintergrund ist dabei die Verwendung sog. POPOs (Plain Old Paper Object) geraten. Gerade diese Variante wurde schon von den alten Ägyptern eingesetzt. Es ist der Nachweis gelungen, dass die Persistenz über mehrere tausend Jahre erhalten bleibt. Den Beweis, die Persistenz über diesen Zeitraum aufrecht erhalten zu können, müssen die POJOs noch erbringen, ist die damit einhergehende Technologie erst ein paar Jahrzehnte alt.

Ein POPO wird angelegt.

Bild 1: Ein POPO beim Anlegen. Dieses wird später offline gestellt, um gezielt einen Nachschub-Auftrag durchführen zu können.


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POPOs stehen in ihrer Funktionalität den POJOs in nichts nach, sind doch alle Patterns gemäß des CRUD-Paradigmas verwendbar. Selbst das redundante Schreiben und getrennte Aufbewahren ist damit möglich und somit auch das Lesen parallelisierbar. Auch Transaktionen mit Commit und Rollback stellen kein Problem dar. Einzig die Zugriffszeit ist mit POPOs ein Problem. Der größtenteils biomechanische Zugriff kann unter Umständen mehrere Minuten bis Stunden dauern. Gerade hier spielt die Parallelisierbarkeit mit enormen Zeitgewinn zu Lasten der Betriebskosten eine wesentliche Rolle. Typischerweise sind auch die räumlichen Erfordernisse größer als bei POJOs, wenngleich die klimatischen Bedürfnisse z.B. an Trockenheit und Lichteinflüsse vergleichbar sind.

Ein Storage für POPOs

Bild 2: Dieses Bild zeigt ein Storage für POPOs. Es ist deutlich erkennbar, dass Zugriffe hierauf parallel ablaufen können. Auch der größere Platzaufwand lässt sich hier unschwer erkennen.

Auch in heutiger Zeit sind POPOs nicht aus dem Alltagsleben wegzudenken. Es gibt sogar Varianten für den Embedded Bereich. Auch das Offline-Stellen für z.B. Nachschub-Aufträge lässt sich realisieren und sind sogar praktikabler, als POJO-Varianten. Insgesamt darf man gespannt sein,wie lange sich diese Technologie halten wird.

Ein POPO wird zum Löschen vorgemerkt.

Bild 3: Dieses POPO ist für das endgültige Löschen vorgemerkt. Dieser Vorgang kann durch ein Rollback wieder rückgängig gemacht werden.


  One Response to “Persistenz mit POPO”

  1. Sehr interessanter Artikel!
    Da wir in unserem Entwicklungsstand hier in der Firma noch nicht bereit für POJOs sind, dies vielleicht auch nie sein werden, verlassen wir uns nach wie vor auf die POPOs.

    Wir haben spezielle Räume, in denen unsere IT schränkeweise die POPOs hortet und einzeln betreut.

    Als Anmerkung und Erweiterung möchte ich noch auf die POPOs für’n Popo hinweisen. Auch davon findet man in unserem Unternehmen sehr viele: http://bilder.net/klopapier.jpg

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